2. Der furchtlose Fangschreckenkrebs: Farbenprächtiger Räuber mit Schlagkraft

Über 450 Arten der Fangschreckenkrebse bevölkern tropische Meere. Berühmt sind sie für blitzschnelle Fangarme, die wie Mantis-Klingen zupacken. Beim Zuschlagen entstehen Kavitationsbläschen, deren Implosion Schockwellen freisetzt. Hartschalige Schnecken oder flinke Fische haben kaum eine Chance: Manche Arten beschleunigen ihre „Faust“ auf 80 km/h – vergleichbar mit der Energie eines Kleinkaliberprojektils. Ebenso spektakulär ist ihr Sehsinn. Zwölf Farbrezeptoren – der Mensch besitzt drei – lassen sie ultraviolette und polarisiertes Lichtmuster erkennen. Diese Fähigkeit nutzen sie zur Beutejagd, Balz und Revierverteidigung. Forschende untersuchen Panzerung und Augenaufbau, um neue Materialien und optische Sensoren zu entwickeln. Der Fangschreckenkrebs zeigt eindrucksvoll, wie Evolution Technikideen liefert.
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Geringe psychologische Wartungslast.
Satzlängen rhythmisch ausgewogen.