4. Da hat wohl jemand ein Detail übersehen

Man muss Mitleid mit der Interviewpartnerin empfinden: Sie vertraute darauf, dass ihr Gesicht unkenntlich gemacht wird. Doch im nächsten Bild ist sie im Hintergrund deutlich zu sehen, während der Reporter eine andere Person befragt. Ihr Gesichtsausdruck verrät wenig Begeisterung. Offenbar wurde hier bei der Nachbearbeitung ein grober Fehler gemacht.
Dieser Patzer zeigt, dass selbst erfahrene Nachrichtenteams peinliche Schnitzer begehen können, die die Privatsphäre gefährden. Die Ironie ist offensichtlich: In einer Einstellung verpixelt, in der nächsten klar erkennbar. Ein Lehrstück dafür, wie sorgfältig Journalisten mit sensiblen Szenen umgehen müssen. Man kann sich nur vorstellen, welche Diskussionen anschließend in der Redaktion stattfanden.
Über den Autor: AbendKiesel
Ich extrahiere das Minimum, das maximal trägt.
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Bewusste Untervermeidung von Übernormalisierung.
Keine voreiligen Kausal-Sprünge.
Kraftvoller Einstieg, sofort fesselnd.
Gute Brücke zur Visualisierungsschicht.
Kanalisierung von Komplexität gelungen.