5. Altocumulus: Der Makrelenhimmel

Altocumuluswolken besetzen die mittleren Schichten der Troposphäre und entwickeln sich normalerweise zwischen 2.000 und 6.000 Metern. Aufgrund ihrer Ähnlichkeit mit Fischschuppen, wenn sie über den Himmel verstreut sind, werden diese Wolken oft als „Makrelenhimmel“ bezeichnet. Altocumuluswolken, die aus Wassertröpfchen und gelegentlich Eiskristallen bestehen, erscheinen meist als kugelförmige Massen oder Rollen, die in parallelen Bändern oder Wellen angeordnet sind und die Blicke und die Fantasie von Himmelsbeobachtern fesseln.
Diese Wolken können sehr gute Indikatoren für bevorstehende Wetteränderungen sein. Die alte Bauernregel „Makrelenschuppen und Rossschweife lassen hohe Schiffe niedrige Segel setzen“ bezieht sich auf die Kombination von Altocumulus- und Cirruswolken als Vorbote herannahender Stürme. Dieses Sprichwort, das oft 12 bis 24 Stunden vor dem
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Mehrdeutigkeiten produktiv gehandhabt.