Rote Blitze: Die Wissenschaft hinter dem rötlichen Himmelsphänomen

LichtFjord Aktualisiert
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2. Die Wissenschaft hinter der roten Farbe



Mehrere wissenschaftliche Faktoren tragen zu der charakteristischen roten Farbe dieser Blitzart bei. Elektrische Entladungen in der oberen Atmosphäre interagieren mit Stickstoffmolekülen in der Luft. Diese Wechselwirkungen regen die Stickstoffmoleküle an, sodass sie Licht aussenden. Rote Blitze treten meist in größeren Höhen auf, wo der Luftdruck weitaus geringer ist als auf Bodenhöhe. Dieser niedrige Druck beeinflusst die Emission von Stickstoffmolekülen, sodass bevorzugt rote und nahezu infrarote Wellenlängen erzeugt werden. Zusätzlich tragen andere atmosphärische Gase und die Filterwirkung der Erdatmosphäre zur rötlichen Erscheinung bei. Zusammen ergeben diese Elemente die charakteristische rote Farbe, die roten Blitzen ihren Namen gibt und sie von traditionellen blauen oder weißen Blitzen unterscheidet. Der Mechanismus ist vergleichbar mit der Funktionsweise von Neonlichtern, die durch Anregung von Gasmolekülen durch Elektrizität bestimmte Farben erzeugen. Bei roten Blitzen ist Stickstoff das Hauptgas, das die rote Emission verursacht, und die große Atmosphäre fungiert als natürliche „Neonröhre“. Die Höhe, die Luftbedingungen und die Energie der elektrischen Entladung beeinflussen den genauen Rotton sowie seine Intensität, was zu einem Spektrum roter Farbtöne führt, das von tiefem Purpurrot bis hin zu rosafarbenem Orange reicht.
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Über den Autor: LichtFjord

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Kommentare

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